Outdoor-Shootings

Outdoor-Shootings

Die Farben der Blätter an den Bäumen und inzwischen auch auf den Straßen lassen nun keinen Zweifel mehr daran, dass der Herbst da ist. Doch die vielen bunten Farben sind eine wunderbare Kulisse für Shootings.

 

Auch wenn die Tage nun deutlich kühler und kürzer werden, machen die Farben des Herbsts Luft auf Ausflüge nach draußen. Besonders die ersten und letzten Sonnenstrahlen des Tages lassen die Farben besonders leuchten. Das warm getonte Licht schmeichelt und es entstehen weniger Schatten im Gesicht der Modelle. Durch den flachen Winkel der Sonneneinstrahlung werden die Modelle außerdem weniger geblendet, wenn sie direkt im Sonnenlicht stehen, aber auch, wenn sie mit Reflektoren beleuchtet werden.

 

Um das Shooting am besten zu nutzen, sollte man einige Dinge mitbringen. Neben der Kamera ist es von Vorteil nicht nur einen, sondern mehrere Akkus als Reserve dabeizuhaben. Außerdem sind folgende Objektive eine gute Wahl.

 

Bilder eines Outdoor-Shootings wirken oft besonders gut, wenn mit geringer Schärfentiefe und langer Brennweite gearbeitet wird. Dafür eignet sich besonders das 70-200 F1/2.8. Allerdings ist dafür meist eine räumlich großzügige Location nötig.

 

Um auch Details der Location einzufangen, eignet sich am besten das 24-70 F1/2.8. Hier kann auch an kleineren Locations geshootet werden, an denen die Effekte eines Teleobjektivs nicht mehr passen.

 

Will man dagegen auch mit der Perspektive spielen, empfiehlt sich das 16-35 F1/2.8. Hier lassen sich kleine Objekte in den Vordergrund und das Model in den Hintergrund rücken. Das gibt interessante und besondere Effekte.

 

Um auch beim Sonnenlicht das Arbeiten mit Offenblende zu ermöglichen, sollte man einen Graufilter und einen Pol-Filter dabeihaben. Die drei genannten Objektive haben ein 77mm-Filtergewinde. Daher reicht es, von den beiden Filtern jeweils einen in der Tasche zu haben.

 

Um das Model so zu beleuchten wie gewünscht, sollte man immer einen Reflektor dabei haben. Für den Fall, dass das Sonnenlicht dafür nicht ausreicht, so sollte man Speedlights mit Stativ und mehreren Sätzen Akkus dabeihaben. Um diese im richtigen Moment auszulösen, gehört auch ein Funkauslöser mit in die Ausrüstung.

 

Um auch für alle anderen Eventualitäten ausgerüstet zu sein, befinden sich im Normalfall vor allem Taschentücher und Mikrofasertücher in der Tasche. Sowohl für die Reinigung der Hände als auch für Objektive und Kamera. Auch Plastikbeutel sollte man immer dabei haben. Man kann die Ausrüstung damit vor Nässe schützen. Um die Umwelt zu schützen, ist es wichtig, keinen Müll zurückzulassen. Etwas größere Plastikbeutel eignen sich auch gut als Mülltüten.

 

Auch für das Modell kann man ein paar Kleinigkeiten in die Tasche werfen. Dazu gehören Haarbürste, Haargummis, Klammern und Haarspray. Diese nehmen nicht viel Platz ein und können vor allem im etwas stärkeren Herbstwind für Ordnung sorgen.

 

Damit sind die wichtigsten Dinge der Ausrüstung in der Tasche. Natürlich werdet ihr mit der Zeit selbst noch herausfinden, was ihr persönlich noch dabeihaben wollt.

 

Auf jeden Fall bietet ein Outdoor-Shooting abwechslungsreiche Locations und eine Menge Spaß.