A
Abbildungsfehler:    Sie können durch physikalische Eigenschaften von Objektiven entstehen. Beispiele sind unter anderem chromatische und sphärische Aberrationen.
Abblenden:    Das Verkleinern der Blende, wodurch weniger Licht auf den Sensor trifft.
Vorsicht: Kleine Blendenzahl = große Blende, höhere Blendenzahl = kleine Blende.
Abzug:    Im Fotolabor entwickeltes Bild.
Achromat:     Ein Objektiv, das durch zwei spezielle Linsen chromatische Aberrationen reduziert.
Adobe Photoshop:    Eine Software für die Bildbearbeitung.
Adobe Photoshop Elements:    Eine Software für die Bildbearbeitung.
AF:    siehe Autofokus
AI-Servo:    ein Fokus-Modus. Während man die Kamera bewegt, wird der Fokus bei getipptem Auslöser mitbewegt.
Analog-Kamera:    eine Kamera, die ihre Fotos auf Film speichert.
Aperture Value:    Blendenvorwahl, Zeitautomatik
Aufhellblitz:    Ein Blitz, um den Vordergrund des Bildes aufzuhellen, besonders bei Personen oder Gegenlicht
Ausrüstung:    Die Gegenstände, die ein Fotograf für seine Arbeit verwendet, u.a. Kamera, Objektive, Stativ, Blitz, etc.
Autofokus:    Bei halb gedrücktem Auslöser stellt die Kamera auf das Motiv scharf.
AV:    siehe Aperture Value

B
Back-Fokus:    Die scharfgestellte Ebene liegt hinter der gewünschten Ebene. Die Kameraausrüstung sollte überprüft und ggf. neu eingestellt werden.
Bajonett:    Das Verbindungsstück zwischen Kamera und Objektiv.
Balgen:    Zubehör für die Makro-Fotografie, ermöglicht extreme Abbildungsmaßstäbe.
Balgengerät:    siehe Balgen
Batteriegriff:    ermöglicht das Einsetzen von zwei Akkus, zudem verbessert er die Haptik und besitzt meist einen zusätzlichen Auslöser für Bilder im Hochformat
Bean Bag:    siehe Bohnensack
Belichtungsmesser:    meist schon in den Kameras verbaut, kann aber auch ein externes Gerät sein.
Belichtungszeit:    die Zeit, in der der Sensor dem auftreffenden Licht ausgesetzt ist.
Better Beamer:    ein Blitz, dessen Reichweite durch eine Fresnel-Scheibe erhöht wird. Wird besonders bei der Tierfotografie verwendet.
Beugung:    Abbildungsfehler. Entsteht durch lange Belichtungszeiten.
Bewegungsunschärfe:    Durch Bewegungen des Motivs und zu langer Belichtungszeit entsteht eine Unschärfe auf dem Bild. Lösung: kürzere Belichtungszeit wählen!
Bildagentur:    eine Plattform, meist online, die Bilder verkauft oder einen Marktplatz dafür bietet. Beispiel: www.exclupics.com
Bildbearbeitung:    Nachbearbeitung von Bilddateien am Computer zur Verbesserung, Fehlerausbesserung oder zu Erzielen von speziellen Effekten
Bildspeicher:    Verschiedene Speicherformate wie CD, DVD, Festplatten oder Speicherkarten.
Bildstabilisator:    Verbaut in Objektiven oder Kameras. Verwacklungen werden vermindert, es werden längere Belichtungszeiten ohne Stativ möglich.
Blaue Stunde:    In dieser Zeit ist das Licht besonders geeignet zum Fotografieren. Meist ist es die Stunde nach dem Sonnenaufgang und die Stunde vor dem Sonnenuntergang.
Blende:    Hier wird im Objektiv der Lichteinfall reguliert. Beeinflusst die Verschlusszeit und die Schärfentiefe.
Blendenreihe:    Es werden mehrere Bilder aufgenommen, die sich nur durch die Blendeneinstellung voneinander unterscheiden. Sehr große Chance auf das beste Ergebnis.
Blending:    Bei der Bildbearbeitung werden Details sichtbar gemacht, die sonst wegen hohem Kontrastumfang nicht zu sehen wären.
Blitz:    in die Kamera integriert oder extern als Aufsteckblitz mit stärkerer Leistung
Blitzbelichtungskorrektur:    Siehe Flash Exposure Correction
Blitzkabel:    die Verbindung zwischen Kamera und dem Blitz beim entfesselten Blitzen.
Blitzschuh:    hier kann ein externer Blitz an der Spiegelreflexkamera befestigt werden
Body:    siehe Kamera
Bohnensack:    ein mit Bohnen, Erbsen, Hirse oder etwas ähnlichem gefülltes Säckchen, das als Kamera- oder Objektivauflage verwendet wird.
Bouncer:    ein Aufsatz für einen externen Blitz, mit dem man weicheres Licht erzeugen kann.
Brennweite:    Abstand des Brennpunktes im Fokus zu dem Punkt, wo er scharf abgebildet wird
Brennweitenverlängerung (Crop-Faktor):    tatsächlich bekommt man nur einen dem Crop-Faktor entsprechenden Ausschnitt aus dem Bild der Vollformat-Kamera
Bridge-Kamera:    eine  Mischung aus Kompakt- und Spiegelreflexkamera

C
C1:    siehe Capture One
Capture One:    Eine Software für die Bildbearbeitung
CCD:     Charge Coupled Device
CF:    Compact Flash Speicherkarte
Cheese:    englisch für Käse, bei der Aussprache ziehen sich die Mundwinkel nach oben ähnlich einem Lächeln
Chip:    siehe CCD, siehe CMOS
Chromatische Aberration:    Farbfehler in Objektivlinsen. Licht mit verschiedener Wellenlänge wird unterschiedlich stark gebrochen.
CMOS:    Complementary Metal Oxide Semiconductor (Bildsensor)
Corel Photo Paint:    Eine Software für die Bildbearbeitung
Crop-Faktor:    to crop (engl.) = ausschneiden. Der Abbildungsmaßstab bzw. die Sensorgröße entspricht dem Ausschnitt einer analogen Kamera
CS:    siehe Photoshop Creative Suite

D
DI:    Digitally Integrated (Objektiv-Serie von Tamron)
Diffusor:    macht das Licht weicher und sorgt für eine gleichmäßigere Ausleuchtung
Drittel-Regel:    Einteilung des Bildes in horizontale und vertikale Drittel durch gedachte Linien. Durch die Platzierung des Motivs auf den Li ein erscheint das Bild harmonischer
DO:    Diffractive Optical Element (Canon), Teleobjektive, durch spezielle Linsen in Länge verkürzt
DRI:    Dynamic Range Increase
DSLR:    Digital Single Reflex Camera, digitale Spiegelreflexkamera
Dunkelkammer:    Labor für Entwicklung von Filmen. Es darf nur rotes Licht vorhanden sein.

E
EBB:    Elektronische Bildbearbeitung
EBV:    Elektronische Bildverarbeitung
EF:    Electrofocus (Canon)
Entfesseltes Blitzen:    Verwendung eines externen Blitzes, der sich außerhalb der optischen Achse befindet, etwa zur Verhinderung von Spiegelungen und roten Augen
EOS:    Electro-Optical System
ETTL:    “Evaluative through the lense”, Messung der Parameter durch das Objektiv
EXIF, EXIFs, EXIF-Daten:    “Exchangeable Image File”. Ein Standard-Dateiformat, in dem Aufnahmeparameter und Einstellungen digital gespeichert sind.
Exposure Blending:    siehe Blending

F
FEC:    siehe Flash Exposure Correction
Fehl-Fokus:    Die scharfe Ebene liegt zu vor oder hinter der Ebene, wo sie liegen sollte. Die Ausrüstung sollte überprüft und ggf.  neu eingestellt werden. Siehe Back-Fokus und Front-Fokus.
Fernauslöser:    Sie verhindern Verwacklungen beim Drücken des Auslösers und ermöglichen das Auslösen aus einiger Entfernung zur Kamera. Es gibt Infrarotauslöser, Funkauslöser und Kabelauslöser.
Festbrennweite:    Objektiv mit einer nicht verstellbaren Brennweite. Es bietet die bestmögliche Schärfe, ist allerdings recht unflexibel im Umgang.
FF:    siehe Full Frame oder siehe Front-Fokus.
Fill in Flash:    siehe Aufhellblitz
Film:    Bei analogen Kameras wird das Foto als Negativ auf den Film abgebildet.
Filter:    Filter werden vor der Frontlinse befestigt. Es gibt Filter zur Reduktion von UV-Licht (UV-Filter), von nicht metallischen Spiegelungen (Pol- oder Polarisations-Filter), zur Reduktion von Kontrastumfängen (Grauverlaufsfilter), zur Erzeugung von Effekten (Sternfilter) oder Farbstichen (Farbfilter).
Flaschenboden:    scherzhafte Bezeichnung eines schlechten Objektivs.
Flash Exposure Correction:    Blitzbelichtungskorrektur
Flash Extender:    siehe Better Beamer
Focal Plane:    siehe Highspeedsynchronisation
Fokus:    Ebene, die scharf dargestellt wird
Fokus-Test:    Ermittlung der Fukus-Ebene, Front-Fokus oder Back-Fokus können erkannt oder ausgeschlossen werden
Foto:    Synonym für Kamera, digitales Bild, Abzug oder Print
Foto-Forum:    eine Online-Community mit Schwerpunkt Fotografie
Fotograf:    die Person, welche fotografiert
Foto Shooting:    das Schießen von Fotos
FP:    Focal Plane, siehe Highspeedsynchronisation
Freistellen:    Bildgestaltungstechnik. Hier wird das Motiv entweder durch die Aufnahmetechnik oder durch nachträgliche Bearbeitung auf einem reinweißen oder reinschwarzen Hintergrund abgebildet. Freistellung kann auch eine Aufnahmetechnik sein, bei der das Motiv scharf abgebildet ist, während der Rest eine große Unschärfe aufweist.
Front-Fokus:    Die scharfgestellte Ebene liegt vor der gewünschten Ebene. Die Kameraausrüstung sollte überprüft und ggf. neu eingestellt werden.
FTM = Full Time Manual:    Bei hochwertigen Objektiven ist oft auch mit aktiviertem Autofokus manuelles Fokussieren möglich.
Full Frame:    Vollformat. Hier entspricht die Sensorgröße bzw. der Abbildungsmaßstab einer analogen Kamera

G
Gegenlichtblende, GeLi:    Wird auf das Objektiv geschraubt um Streulichteinfall zu verhindern
Glas:    Synonym für Objektiv
Gimp:    Eine kostenlose Software für die Bildbearbeitung
Grauverlaufsfilter:    siehe Filter
Gobo:    Aufsatzscheibe für einen Blitz oder eine Leuchte, für Lichteffekte
Goldener Schnitt:    stammt aus der Kunst und bezeichnet ein ideales Verhältnis von Proportionen
Gurt:    siehe Kameragurt

H
Handschlaufe:    Halteband an der Kamera für den Handrücken
HDR:    Mehrere Aufnahmen mit verschiedenen Belichtungen werden mit einer Software zu einem Bild verrechnet. Dabei werden Details sichtbar, die wegen hoher Kontrastumfänge sonst auf einem Bild nicht sichtbar wären.
HG:    siehe Histogramm
High Speed Synchronisation:    Bei dieser Funktion blitzt ein externer Blitz einige Male kurz hintereinander. Es werden extrem kurze Belichtungszeiten möglich, aber die Reichweite wird deutlich reduziert.
Histogramm:    Zeigt das Verhältnis von dunklen und hellen Anteilen im Bild
Hochformat:    der vertikale Bildrand ist hier länger als der horizontale Bildrand
Hochformatgriff:    siehe Batteriegriff
HSM:    Ultraschallmotor von Objektiven (Sigma)

I
Image:    engl. Bild, Foto, Abbild etc.
Image Stabilizer:    siehe Bildstabilisator
Image Stacking:    siehe Stacking
Imagetank:    siehe Bildspeicher
Immerdrauf:    Standardobkjektiv, das (Wechsel-)Objektiv, das so gut wie immer mit der Kamera verwendet wird
Innenfokus, Innenfokussierend:        die Länge des Objektivs ändert sich beim Fokussieren nicht sichtbar
ISO:    bezeichnet sie Lichtempfindlichkeit des Kamerasensors. Stammt von ASA, der Bezeichnung für die Empfindlichkeit bei analogen Fotofilmen.

J
JPEG:    „Joint Picture Experts Group“, häufigstes standardisiertes Bildformat
Justage:    Behebung eines Fehlfokus durch eine Fachwerkstatt

K
Kabelauslöser:    siehe Fernauslöser
Kamera:    Gerät zur Aufnahme von Fotos
Kameragurt:    Gurt, um sich die Kamera um den Nacken oder die Schulter zu hängen
Kompaktkamera:    kleine Bauform, analog oder digital
Kontrast:    Gibt die Helligkeitsunterschiede eines Fotos an.
Konverter:    Kann zwischen Kamera und Objektiv eingesetzt werden und verlängert die Brennweite um einen angegebenen Faktor. Da das Licht weitere Glasflächen überwinden muss, verringert sich die Bildqualität. (etwa 10 % bei Faktor 1,5, etwa 20 % bei Faktor 2,0)
Kugelkopf:    Stativkopf, verbindet Stativ und Kamera

L
L:    Profi-Objektivserie von Canon (L = low dispersion; schwerzhaft : L = Luxary, teuer)
LED:    kleine Lampe
Leitzahl:    gibt die Reichweite eines Blitzes an
Lens:    engl. Objektiv
LensBaby:    (Spaß-)Objektiv, das nur Teile des Bildes scharf darstellt
LensFlare, LensFlares:    durch Gegenlicht entstandene Helligkeitsreflexe
Licht:    Energie in Form von Photonen. Jede Farbe hat eine andere Wellenlänge, wobei nur 380 bis 780 Nanometer sichtbar sind. Weißes Licht ist die Summer aller Wellenlängen.
Lichtstärke:    Verhältnis von größtmöglich offener Blende zur Brennweite. Je weniger Licht vorhanden ist, desto lichtstärker muss das Objektiv sein, das es weniger Licht für eine Aufnahme benötigt.
Lichtsphere mit (invert) Dome:    von Gary Fong, USA. Aufsatz für einen externen Blitz. Erzeugt weicheres Licht.
Linse:    Objektiv oder Objektivteil
Location:    Ort für Foto Shooting
Lux:    SI-Maßeinheit für Beleuchtungsstärke
LZ:    siehe Leitzahl

M
Makro:    vergrößernde Aufnahme z.B. von Insekten
Manual Fokus:    siehe manueller Fokus
Manueller Fokus:    Der Fokus wird mit einem Fokusring manuell eingestellt.
Mattscheibe:    Teil der Spiegelreflexkamera, benötigt für die Motivbetrachtung durch den Sucher
MF:    siehe manueller Fokus
Micro Motor:    Motor zum Fokussieren
MM:    siehe Micro Motor
Modell:    Person, die fotografiert wird
Modellrelease, Model-Release: Vertrag zwischen Modell und Fotograf, in dem angegeben ist, wie der Fotograf die Bilder verwenden darf
Motiv:    Person oder Gegenstand, der abgebildet werden soll

N
Naheinstellgrenze:    Vom Objektiv abhängiger Mindestabstand zwischen Motiv und Sensor, um ein Motiv scharf abzubilden.
Nahlinse:    wird auf das Objektiv gesetzt um den Mindestabstand zwischen Sensor und Motiv zu verringern. Vergrößert außerdem den Abbildungsmaßstab.
Nightshot:    Nachtaufnahme
Nodalpunkt:    Liegt in der Nähe der Frontlinse und verhindert Parallaxenfehler bei Panoramaaufnahmen.

O
Objektiv:    Das Licht, das vom Sensor/Film für eine Aufnahme benötigt wird, fällt durch dieses Kamerateil.
Objektivdeckel:    Schutzkappe für Frontlinse oder Objektivbajonett
Objektivwechsel:    Tausch des Objektivs einer Spiegelreflexkamera
Offenblende:    die größtmögliche Blende eines Objektivs (kleine Blendenzahl)
Oktobox:    Softbox mit achteckiger Form um Licht weicher zu machen
Oktogonbox:    siehe Oktobox
Omnibounce, Omnibuncer:    Aufsatz für externen Blitz für weicheres Licht von der Firma Stofen, USA
One Shot:    Fokus-Modus, der bei jedem Antippen des Auslösers neu scharf stellt

P
Panorama:    besteht aus einem breiten Aufnahmemodus oder mehreren zusammengesetzten Aufnahmen
Photoshop:    eine Software für die Bildbearbeitung von Adobe
Photoshop Creative Suite:    eine Software für die Bildbearbeitung
Picasa:    eine kostenlose Software für die Bildbearbeitung von Google
Picture:    engl. Bild
Pol-Filter, Polarisationsfilter:    siehe Filter
Portfolio:    Mappe eines Fotografen, um seine Arbeit zu zeigen
PP:    Corel Photo Paint, eine Software für die Bildbearbeitung
PS:    siehe Adobe Photoshop
PSE:    siehe Adobe Photoshop Elements
PSP:    Paint Shop Pro, eine Software für die Bildbearbeitung
Print:    siehe Abzug

Q
Qualität:     hängt vom Gefühl und Können des Fotografen, dem technische Werkzeug und dem Umgang damit ab.
Querformat:    der horizontale Bildrand ist hier länger als der vertikale Bildrand

R
RAW:    von der Kamera erstellten, unbearbeitete Rohdaten. Sie beinhalten die maximale Menge an Informationen und müssen durch eine Software nachbearbeitet werden.
Reflektor:    Reflektiert Licht, um Motive besser auszuleuchten. Man verwendet Gold für warme Hauttöne, Silber für kühlere Hauttöne, weiß zum Aufhellen, schwarz zum Abdunkeln und als Diffusor für weicheres Licht.
Ringblitz:    Runder Blitz, der um die Frontlinse herum angebracht wird und z.B. bei der Makrofotografie verwendet wird.
Regenschutz:    Schützt die Kamera vor Nässe, Feuchtigkeit und Staub.
Retroadapter:    Ermöglicht das Befestigen von Objektiver „verkehrt“ herum an der Kamera. Für die Makrofotografie.
Rohdaten:    siehe RAW
Release:    Dieser Vertrag regelt die Bildrechte.
Rucksack:    Für den Transport der Fotoausrüstung sollte der Rucksack gut gepolstert sein und einen integrierten Regenschutz haben.
Russentonne:    Spiegelteleobjektiv aus Russland

S
Schärfe:    subjektiv empfundener Parameter eines Bildes
Schärfentiefe:    siehe Tiefenschärfe
Sed-Card:    Fotomappe oder Karte mit Bildern und den Maßen eines Modells
Selbstauslöser:    Kamerafunktion, die den Auslöser nach einer gewählten Zeit automatisch betätigt
Selektive Schärfe:    siehe Lens Baby
Set:    Ort, an dem ein Foto Shooting stattfindet
SLR:    Single Reflex Camera, analoge Spiegelreflexkamera
Softbox:    wird vor einem Studioblitz montiert und macht das Licht weicher
Sphärische Aberration:    Fehler einer Linse, durch falsche Brechung der Lichtstrahlen, wird das Bild unscharf
Speicherkarte:    Chip, auf dem Bilder gespeichert werden, z.B. SD-Karte
Spiegelvoranschlag:    statt direkt vor der Aufnahme, wird der Spiegel der Spiegelreflexkamera schon vor der eigentlichen Aufnahme hochgeklappt, um Vibrationen zu verhindern, stabiles Stativ und Fernauslöser empfohlen
Spiegelvorauslösung:    siehe Spiegelvoranschlag
Stacking:    mehrere Bilder werden mit einer Software zu einem Bild verrechnet, ähnlich HDR
Standardobjektiv:    ein Objektiv, das die am häufigsten genutzten Brennweiten besitzt
Standardzoom:    siehe Standardobjektiv
Stativ:    Halterung für die Kamera um Verwacklungen zu verhindern, sollte möglichst stabil und trotzdem leicht sein
Sternfilter:    siehe Filter
Stitching:    bedeutet zusammennähen. Mehrere Bilder werden an den Rändern durch eine Software zusammengesetzt, etwa bei einer Panoramaaufnahme.
Stofen:    siehe Omnibounce
Streuscheibe:    Das Licht externer Blitze wird in größerem Winkel gestreut, sinnvoll für Weitwinkelaufnahmen oder bei Aufnahmen mit Lightsphere.
Striplight:    Softbox mit schmaler Form, macht das Licht weicher
Sucher:    Teil der Kamera, durch den man hindurch sehen kann, um den Bildausschnitt zu wählen
Superzoom:    Teleobjektiv mit großem Brennweitenbereich, oft Verlust der Bildqualität
Suppenzoom:    scherzhafter Ausdruck für Superzoom-Teleobjektiv
Studioblitz:    starker Blitz für Studios
Stürzende Linien:    Durch einen ungünstigen Aufnahmewinkel oder extremen Weitwinkel scheinen Wände auf den Bildern schief zu sein. Lässt sich durch Tilt & Shift-Objektive oder am Computer verbessern.
SVA:    siehe Spiegelvoranschlag

T
Teleblitzvorsatz:    siehe Better Beamer
Telekonverter:    siehe Konverter
Telezoom:    siehe Objektive
TFP:     siehe Time For Prints
Through the lense:    Messung der Belichtungsparameter durch das Objektiv
Tiefenschärfe:    Gibt an, welcher Bereich des Bildes scharf ist, etwa nur der Vordergrund oder auch der Hintergrund. Große Tiefenschärfe kann man durch kurze Brennweiten, Abblenden und geringen Abstand zwischen Vorder- und Hintergrund erreichen. Weniger Tiefenschärfe erreicht man durch eine große Blende, einem großen Abstand zwischen Vorder- und Hintergrund und einer langen Brennweite.
Time For Prints = TFP:    Vertragsform von Modell und Fotograf. Das Modell stellt sich für die Aufnahmen und bekommt Abzüge/Prints, der Fotograf macht die Bilder und stellt die Ausrüstung.
Time Value:    Zeitvorwahl, Blendenautomatik
Tilt & Shift Objektive:    Objektiv zur Vermeidung von stürzenden Linien, etwa in der Architekturfotografie
Tonwertkorrektur:    Bearbeitung eines Fotos mit einer Bildbearbeitungssoftware zur Verbesserung der Tonwerte
TTL:    siehe Through the Lense
Tubus:    Teil eines Objektivs, oder Blitzvorsatz, um das Licht in eine bestimmte Richtung zu lenken
TWK:    siehe Tonwertkorrektur
TV:    siehe Time Value

U
UV-Filter:    siehe Filter
UltraSonicMotor:    Ultraschallmotor von Canon Objektiven
USM:    siehe Unscharf maskieren oder siehe UltraSonicMotor
Unscharf maskieren:    Photoshop-Funktion um Bilder zu schärfen

V
Verschluss:    Teil der Kamera, Lamellen (1. Und 2. Vorhang) regulieren den Lichteinfall auf den Sensor
Verschlusszeit:    auch Belichtungszeit, bezeichnet die Zeit, die der Sensor dem einfallenden Licht ausgesetzt ist
Verzeichnung:    Abbildungsfehler von Objektiven, Motive werden nicht maßstabsgetreu abgebildet
Vignettierung:    Abschattung, Schattenbildung an den Rändern des Bildes
Vollformat:    siehe Full Frame
Vorhang (1. und 2.):    siehe Verschluss

W
Weißabgleich:    Passt die Farbtemperatur abhängig von der Location an.
Weitwinkel (-objektive):    Objektive, die weitere Aufnahmen ermöglichen, als man mit dem Auge sieht
Wabe:    lenkt das Licht vor einem Blitz montiert in eine bestimmte Richtung
WW:    siehe Weitwinkel

X
Xenon-Lampe, Xenon-LED:   siehe LED

Z
Zoom:     Bennweitenveränderung mit einem Objektiv, flexible, aber nicht so scharf wie Festbrennweite
Zweitbody:    zweite Spiegelreflexkamera als Ersatz oder um Objektivwechsel zu reduzieren
Zwischenring:    Zwischen Kamera und Objektiv geschraubt verringert es die Naheinstellgrenze