Urlaubsbilder – eine gute Einnahmequelle!

Urlaub ist immer wieder etwas Schönes. Und für Fotografen eine ideale Gelegenheit Ihrer Passion – dem Fotografiere – nachgehen zu können. Neue Orte und Landschaften sind schließlich für das Fotografenauge sehr beliebt.

Aber auch Hobbyknipser können mit Ihren Urlaubsbildern bei Bildagenturen etwas verdienen. Dabei kommt es hauptsächlich auf die Art der Bilder an. Ein schönes Foto vom Hotel mag für die Erinnerung ganz nett sein, wird aber bei Bildagenturen selten gesucht – bzw. noch seltener verkauft.

Ein einsamer schöner Strand ist dagegen vielseitig verwendbar und deswegen bei weitem öfters gesucht als auch gekauft. Enge verwinkelte Gassen in einer Provinz bieten ebenfalls interessante Motive genauso wie alte Bauten oder Brücken. Auch Bilder von der Infrastruktur oder Freizeitparks, von Ruinen oder reichlich bepflanzten Gegenden sind gut gefragte Bilder.

Es ist oftmals von Vorteil, wenn auf den Bildern nicht zu erkennen ist, wo diese aufgenommen wurden. Dadurch sind diese Bilder für eine viel größere Zielgruppe an Kunden interessant. Auch sollte man Bedenken, dass die gleiche Aufnahme im Morgengrauen oder in der Abenddämmerung möglicherweise ganz anders wirkt und somit bei potentiellen Kunden einer Bildagentur „begehrter“ sind.

Gerade die schlichten und einfachen Bilder verkaufen sich überdurchschnittlich gut. Desto weniger ein Bild an bestimmten Merkmalen gefangen ist, z.B. erkennbare Hotels im Hintergrund oder berühmte Denkmäler, desto interessanter ist dies für die breite Masse an Kunden.

Etwas anders sieht das natürlich bei bekannten Sehenswürdigkeiten aus. Der Pariser Eiffelturm oder die ägyptischen Pyramiden sind als Einzelmotiv selbstverständlich gefragte Motive und können ruhig mehrmals fotografiert werden. Ob im Regen, direkt in der Sonne, morgens oder abends, je nach Witterung wirkt die Aufnahme anders und kann demzufolge anders verwendet werden.

Personen auf Urlaubsbildern sind für den Urlauber selber vielleicht interessant. Sobald man aber diese Bilder auf Bildagenturen anbieten und verkaufen möchte, stellen diese Personen schon ein rechtliches Problem da. Ohne entsprechende Model Release Verträge geht der Fotograf nämlich bei einer kommerziellen Verwendung ein beträchtliches Risiko ein. Das gleiche trifft auch auf bestimmte Architekturen zu; in so einem Fall würde der Fotograf dann einen Property Release Vertrag benötigen.

Diese Einwilligungen während eines Urlaubes zu bekommen, ist tendenziell sehr schwierig. Daher sollte darauf geachtet werden, dass entweder die Personen oder das bekannte Gebäude nicht fotografiert werden oder aber die entsprechenden Einwilligungen schriftlich vorhanden sind. Für den privaten Gebrauch spielt das natürlich keine Rolle. Doch sobald ein Fotograf allein nur mit dem Gedanken spielen sollte, die besagten Urlaubsbilder kommerziell zu vermarkten, sollten diese rechtlichen Hindernisse geklärt sein.