Fotodrucker – das unverzichtbare Werkzeug für Fotografen

Fotodrucker – das unverzichtbare Werkzeug für Fotografen

Wer ein tolles Shooting hatte oder sogar eine neue Fotolocations rund um die Welt entdeckt hat und seine selbst geschossenen Fotografien nicht nur am Bildschirm bewundern möchte, sondern Sie auch in der Hand halten mag und dafür nicht bereit ist  jedes mal zu einem Fotodruckautomaten- oder Anbieter zu rennen, der kommt um die Anschaffung eines Fotodruckers nicht herum.

Ein Fotodrucker ist aber nicht gleich ein Fotodrucker. In der Qualität gibt es zwischen Herstellern und Drucktechniken erhebliche Unterschiede. Vorreiter sind Tintenstrahldrucker – Laserdrucker können mit der Qualität meist nicht mithalten. Im Kern müssen Fotodrucker aber eine Sache perfekt beherrschen – dem Anspruch des Fotografen gerecht werden.

Die Wichtigkeit von qualitativ hochwertigen Druckern

Im Netz gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Druckertypen, Druckertechniken und Herstellern. Wenn mit einem Drucker ein Foto gedruckt werden kann, bezeichnen viele Hersteller ihre Drucker bereits als Fotodrucker. Grundsätzlich kann zwar jeder Drucker – egal ob Schwarzweiß-Drucker oder Farbdrucker – ein Foto ausdrucken. Bei hochwertigen Fotografien kommt es aber auf das Detail an.

Zunächst einmal wollen Fotografien für die Ewigkeit festgehalten werden. Wer billige oder minderwertige Tinte nimmt, dem kann es schnell passieren, dass Fotos nach einiger Zeit verbleichen. Das passiert immer dann, wenn die Tinte keine UV-Beständigkeit aufweist. Eine Tintenpatrone ist immer dann UV-beständig, wenn sie als UV-Tinte oder UV-Printing-Tinte ausgeschrieben ist. Immer wenn das gegeben ist, ist die Tinte ideal für Fotografien geeignet.

Desweiteren kommt es darauf an, dass der Fotodrucker nicht nur mit lichtbeständiger Tinte gefüllt ist, sondern die Tinte auch exakt und präzise aufs Papier bringt. Minderwertige Fotodrucker arbeiten mit weniger Tintenpatronen, was dann dazu führen kann, dass Farben fahl oder zu hell wirken. Auch kann es sehr oft der Fall sein, dass Drucker das berüchtigte Rauschen von dunklen Objekten drucken, ohne dass dieses Rauschen zuvor auf dem Bild gesehen wurde.

Entscheidend ist hier das Qualitätsmerkmal der maximalen Auflösung. Während mobile Fotodrucker schon mit 300×300 dpi (Bildpunkte pro Zoll) präzise Bilder darstellen können, sollten große Fotodrucker eine Auflösung von mindestens 1500 x 2100 dpi aufweisen.

Tipp! Die Angabe der maximalen Auflösung gibt an, wie viele Farbtropfen an Tinte pro Zoll auf das Papier gegeben wird. Zoll hat das Maß von 2,54 cm.

Die Qualitätsunterschiede

Wer einen Fotodrucker sucht, sollte im ersten Schritt schauen, ob der Fotodrucker mehrere Papiereinschübe besitzt. Ein Fotodrucker lässt bestimmtes Fotopapier nur selten über den normalen Einschub in den Drucker gelangen, sondern besitzt hierfür immer einen separaten Einschub. Das wird deshalb gemacht, da somit das Fotopapier nicht unnötig geknickt wird. Normales Papier wird immer über eine Rolle in den Drucker gezogen, was beim Fotopapier zu unsauberen Knicken führen könnte.

Auch kann bei einem Fotodrucker darauf geachtet werden, ob der Papiereinschub mehrere Formate unterstützt. So sind bei Fotografien nicht nur DIN A4 Formate sehr beliebt, sondern auch die Postkartengröße in 10×15 cm. Gern werden auch mobile Fotodrucker gekauft, die ohnehin nur eine Postkartengröße unterstützen. Diese haben dann aber den Vorteil, dass der Drucker auch unterwegs via Akku betrieben werden kann – genutzt wird hierfür das Zink-Papier, welches ohne Toner oder Tinte auskommt.

Der wohl größte Unterschied in der Qualität kann anhand der vorhandenen Tintentanks erkannt werden. Handelsübliche Tintenstrahldrucker arbeiten mit vier Tintenpatronen für schwarze und bunte Farben. Ein Fotodrucker sollte mindestens einen fünften Tank aufweisen, damit der Kontrast der Fotos weiter erhöht werden kann. Die besten und somit auch teuersten Fotodrucker besitzen zehn Tintenpatronentanks und sind somit ideal für aufwendige Fotografien. Mit solch einer Anzahl von Tintenpatronentanks kann das komplette Farbspektrum abgearbeitet werden.

Canon CP 910BK

Canon Selphy CP910Der Fotodrucker Canon 910BK ist ein mobiler Fotodrucker, der allerdings auf den Einsatz von besonderem Zink-Fotopapier verzichtet. Der Drucker zeichnet sich dadurch aus, dass er besonders klein ist und gleichzeitig eine Auflösung von 300×300 dpi besitzt. Er arbeitet mit einem Gewicht von nur 840 Gramm und ist deshalb ideal für Outdoor-Unternehmen.

Befüllt werden kann der Fotodrucker mit eigenem Fotopapier, welches in verschiedenen Formaten eingelegt werden kann.

  • Fotoaufkleber
  • Postkarten
  • Kreditkarte

Digitale Dokumente können entweder via USB-Anschluss an den Drucker übermittelt werden oder direkt vom Smartphone an das Produkt geschickt werden. Hierfür verwendet der Canon 910BK eine WLAN-Verbindung.

Canon IP7250

Canon iP7250 FotodruckerDieser Fotodrucker gilt als Highend-Fotodrucker. Das Modell Canon IP7250 hat die Größe eines normalen Druckers, kann also nicht mobil mitgeführt werden. Dennoch besitzt der Drucker eine gewisse Flexibilität, was er seiner Datenanbindung zu verdanken hat. Fotos können nicht nur via USB an den Drucker übergeben werden, sondern auch über WLAN. Als Zusatz kann auch die Apple-AirPrint-Funktion eingesetzt werden.

Als Drucker in normaler Größe kann der Drucker folgende Papierformate verarbeiten:

  • Briefumschläge
  • Fotoglanzpapier (270 g/m³)
  • Hochauflösendes Papier (100 g/m³)
  • Mattpapier (170 g/m³)
  • Professionelles Fotopapier (210 g/m³)
  • Normalpapier (60-90 g/m³)

Im Bereich der Auflösung kann dann gesehen werden, warum der Drucker in den Highend-Sektor gehört. Mit einer maximalen Auflösung von 9600×2400 dpi kann sich der Canon IP7250 durchaus sehen lassen.

Canon CP1000

Canon Selphy CP1000Der Canon CP1000 Drucker ist ein Fotodrucker, der ebenfalls in die Sparte der mobilen Fotodrucker fällt. Mit einem Gewicht von nur 840 Gramm eignet sich der Fotodrucker ideal für Unternehmungen, die im Freien stattfinden. Auch hier wird eine Auflösung von 300×300 dpi angestrebt, allerdings verzichtet der Drucker auf eine WLAN-Anbindung. Dokumente können aber via USB-Anschluss an den Drucker übergeben werden.

Eine Besonderheit: Der Drucker kann Bilder als Passfotos drucken.

Technisch kann der Drucker bereits erstellte Fotos nachträglich korrigieren. Dabei sticht vor allem die Funktion heraus, die das Bildrauschen bei zu dunklen Fotos unterdrückt. Der Canon CP1000 Drucker ist also ideal für Fotos, die automatisch nachbearbeitet werden wollen.

Besonderheiten

Wer sich einen Fotodrucker zulegen möchte, sollte im ersten Moment darauf achten, wofür der Drucker genutzt werden möchte. Wer mobil sein möchte und Fotos gern im Postkartenformat druckt, der kommt mit einem hochwertigen mobilen Fotodrucker aus. Sollten Fotografien im professionellen Stil gedruckt werden, dann kann ein großer Fotodrucker mit DIN A4-Unterstützung sinnvoll sein.

Gerade bei dunklen Aufnahmen trennt sich die Spreu vom Weizen – hier sehen Nutzer direkt, wie gut ein Fotodrucker wirklich ist.

Merkmale auf einem Blick

  • Mobile und stationäre Drucker möglich
  • Tintenstrahldrucker bieten beste Eigenschaften für Fotografien
  • Fotodrucker sollten mindestens 5 Patronentanks besitzen
  • Bildauflösung wird in dpi (Dots per Inch) gerechnet

Welcher Drucker nun der richtige Drucker ist, muss jeder für sich und sein Anwendungsgebiet selbst entscheiden. Dennoch konnten wir sehen, dass insbesondere im Fotodruckerbereich interessante Entwicklungen zu sehen sind. Lassen wir uns überraschen, was sich das Team von Canon für die nächsten Generation einfallen lassen.